Vermasselte Planung.

By zumhorizont

Es geht schon los mit dem Improvisieren, schon hier in Deutschland. Die Ärzte haben mich länger unter ihrer Fittiche behalten, als es mir recht war. Also stolpere ich in meinen Umzug morgen, dankbar dafür, am Sonntag schon wenigstens das Wohnzimmer zum größten Teil verpackt zu haben. Heute also die letzte Nacht in meinem geliebten, weltgemütlichsten eigenen Bett, der letzte Grillabend mit dem Lieblingsmitbewohner, hektisch die letzten Kleinigkeiten in Kisten verstaut, die mit „Krimskrams“ beschriften sind. Wahnsinn, was man so alles besitzt…

Die ganze Organisation in den letzten Wochen hat es irgendwie erschwert, sich auch emotional auf den neuen Abschnitt einzustellen. Selbst die Email meines ERASMUS-Vorgängers mit letzten hilfreichen Tipps und das Telefonat mit meiner zukünftigen Vermieterin wirkten heute seltsam surreal. Zuerst muss morgen der Umzug über die Bühne gehen und am Montag die große Soziologie-Klausur, auf die ich weniger als wenig vorbereitet bin.

Doch wenn es dann ab Dienstag ans endgültige Kofferpacken geht, dann wird da auch Platz sein für Reisefieber, für Aufregung, für Vorfreude. Noch acht Tage…

Eine Antwort zu „Vermasselte Planung.“

  1. Johannes Pütz sagt:

    Ich wünsch Dir was, Lisa! Falls wir uns vorher nicht mehr über den Weg laufen, gute Reise und eine aufregende Zeit in Griechenland. Ich freu mich schon, auf die spannenden Geschichten, die Du dann hier von dort berichten wirst. Mach’s gut und alles Liebe! :-)

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