γεια σου!

By zumhorizont

Das ist Griechisch und heißt „hallo“. So weit bin ich bisher. Nicht, dass ich es ohne Hilfe einer Übersetzungsseite im Internet lesen, geschweige denn schreiben könnte. Aber ich kann es aussprechen und mir merken. Genau wie „Wie geht es dir?“, „Mir geht es gut.“, „bitte“ und „danke“. Das ist ja schon mal ein Anfang, ich muss mir selbst ein bisschen Mut machen.

Morgen muss ich meine Bewerbung für den Sprachkurs in Thessaloniki abgeben, den ich vor Semesterbeginn besuchen möchte. Ich hoffe sehr, dass ich einen Platz bekomme – denn zumindest das Alphabet mit der Aussprache und die grundlegendsten Floskeln sollte ich schon beherrschen, wenn ich mich ins Uni-Chaos stürzen muss.

Verschiedene Erfahrungsberichte von ehemaligen ERASMUS-Studenten haben mich nämlich bereits vorgewarnt: Das Wasser, in das man geschubst wird scheint nicht kalt, sondern eisig zu sein. Eine Koordinatorin kümmert sich an Europas größter Universität um hunderte von ERASMUS-Studenten, beantwortet Emails nur nach Lust und Laune und dehnt eine klare Deadline nach Belieben um zwei Wochen aus. Typisch griechisch eben, wie man mir sagt.

Aber genau das ist ja im Grunde auch gut so: Mehr Gelassenheit, weniger Bürokratie und die Einstellung, dass die Dinge sich schon regeln werden, wird meinen deutschen Horizont wahrscheinlich von heute auf morgen schon ein ganzes Stück erweitern.

Eine Antwort zu „γεια σου!“

  1. Johannes Pütz sagt:

    Привет! oder bella!

    Um Dich, liebe Lisa, mit gleich zwei Sprachen zu begrüssen, die ich in absehbarer Zeit gerne lernen möchte. ;-)

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen Blog und willkommen in der WP-Leidensliga. Über die technischen Raffinessen dieses CMS können wir uns dann demnächst ja zu Genüge austauschen.

    Liebe Grüße von drüben :-)

    Jowinal

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